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The Story Of The Ghost Wind Stallions

The Story of the Ghost Wind Stallions by Don LaLonde, publiziert 1990. Frank Scripter, Ghostwriter von “The Story of the Ghost Wind Stallions“, Überliefert durch den Nez Perce Indianer George Long Grass.

The Story of the Ghost Wind Stallions

Inhalt der Story

Die Ghost Wind-Blutlinien wurden von den Ghost Wind-Hengsten der Nez Perce Indianer geprägt. Das Buch von Don LaLonde, "Die Geschichte der Ghostwind Hengste", erzählt die Geschichte der Ghost Wind Blutlinien, die vor der Nez Perce Schlacht von den Nez Perce Indianern gezüchtet und perfektioniert wurde. Das Buch erzählt von dem Hengst 'Winged Hawk' (der einzige Hengst, der bei Kriegs-Ende übrig geblieben ist) und dem Leben von George Longrass und wie er zum Erhalt der Blutlinie seine Ghostwind Hengste gezüchtet hat.

Die Autoren und Mitwirkenden

Frank Scripter

Frank Scripter, Ghostwriter des Buches "The Story of the Ghost Wind Stallions, verifizierte viele von den Georg Long Grass Behauptungen und es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum der Inhalt nicht wahrheitsgemäß sein sollte. Frank Scipter, selbst hingebungsvoller Züchter von American Appaloosa Horses gewesen, war Gründer der Appaloosa Foundation Registrierung FAHR (Foundation Appaloosa Horse Registry). Er verewigte sich mit der Publizierung von “The Ghost Wind Stallions“ 1990 als Ghostwriter. Frank Scripter ist bei den Old-Time Breedern als “Lord of the Leopards" bekannt und erhielt diese Bezeichnung, weil seine Herde aus lauter bunten Pferden bestand; gepunktet im Black-Leopard Appaloosa Muster.

Frank Scripter züchtete Appaloosa Horses von 1966 bis zu seinem letzten Tag und Todestag 1999. Seine Herde lag im Durchschnitt zwischen 28 und 35 Pferde. Von 1983 bis 1987 war Frank Scripter Präsident von Sundance 500 International. Frank Scripter, seine Frau und sein Sohn Mark Scripter gehörten zu den ursprünglichen Gründungsmitgliedern von FAHR (Foundation Appaloosa Horse Registry) seit September 1997. Frank Scripter war der erste Präsident von FAHR. Frank Scripter war der Ghostwriter des Buches "The Ghost Wind Stallions" von Don LaLonde. Er war Mitwirkender zu "Das Vermächtnis des Nez Perce Spotted Horse" Eine inoffizielle und unvollständige Biographie von Frank Scripter ist die Appaloosa History "Lord of the Leopards"

Howling Elk - George Long Grass - Don LaLonde

Howling Elk, geboren 1800 und Großvater von George Long Grass lebten beide im Montana Reservat bei den Flat Head Indianern. Georg Long Grass, geboren 1860 als Nez Perce Indianer und verstorben 1952 in Michigan, erreichte ein biblisches Alter von 92 Jahren. George Long Grass und Don LaLonde waren schon im Kindesalter miteinander befreundet. Die Erinnerungen aus dem Leben von George Long Grass und seinen Ahnen brachte Don LaLonde gemeinsam mit Frank Scripter zu Papier, woraus das Buch “The Story of the Ghost Wind Stallions“ wurde.

Ursprung der Ghost Wind Horses

The Indian Spirit Horse

"The Indian Spirit Horse" - "Das indianische Geisterpferd" - ist sowohl Legende als auch Realität. Die Legende der “Indian Spirit Horses“ ist geläufiger unter dem Titel “The Story of the Ghost Wind Stallions“ - zu deutsch: "Die Legende der “Windgeister Pferde“. Allgemein stammen die Geschichten von den "Spotted Horses" - den gefleckten Pferden - von den pazifischen Nordweststämmen ab und wurden von den Flatheads und Nez Perces über Generationen hinweg erzählt. Es sind Stammesüberlieferungen die eng mit indianischen Persönlichkeiten verbunden sind und Namen wie Soft Wind, George Long Grass und Howling Elk in Erinnerung rufen. Für die Indianer war das "Indian Spirit Horse" ein besonderes Geschöpf von auserwählten Pferden und elementarer Bestandteil ihrer Kultur und Geschichte. Den "Indian Spirit Horses" wurden Eigenschaften nachgesagt, sich bei Dunst, Nebel und Schnee in unsichtbare Wesen verwandeln zu können, was ihnen die Bezeichnung “Ghost Horses“ – Geisterpferde - verlieh. "Ghost Wind Horses" waren für die Indianer heilige Geschöpfe und wurden als "Strong Medicine Horses" verehrt., weswegen sie die Aufgabe eines Wächters inne hatten, um über diese seltenen Wesen zu wachen und sie zu beschützen.

Legenden der Ghost Wind Horses

Cowboy Folklore & Wind Drinker

The old Cowboy Folklore erzählt von einem patrouillierenden wilden Mustang namens "Wind Drinker", einem weißen Hengst, der als "Ghost Horse" der Prairie bekannt wurde. Es wird erzählt, dass er wie ein weißer Schatten vorüber flog und deswegen die Indianern ein Geisterpferd in ihm sahen. So erhielt das edle Geisterpferd seinen Namen "Ghost Horse" und wurde als weiße Pferdegestalt mit sanft gleitenden Bewegungen mit Flügeln beschrieben. Er wurde "Wind Drinker" genannt und von den Indianern als "Strong Medicine" verehrt. "Wind Drinke" war allem und jedem überlegen, außerordentlich intelligent, besonders schön und anmutig, feurig mit unschlagbarer Schnelligkeit und Ausdauer, Seine geisterhafte Erscheinung führte 1879 dazu, dass eine Belohnung für seinen Fang veröffentlicht wurde. Mal wurde "Wind Drinker" auf dem Weg von Mexiko nach Oklahoma gesichtet, dann wieder von Washita nach Südkanada. Letzendlich wurde er von einem Vaquero erwischt, nachdem eine Bande von professionellen Vaqueros ihn verfolgten und 200 Meilen von ihnen entfernt auf und ab ging. Während seiner Gefangenschaft verweigerte dieser stolze Hengst seine Nahrungsaufnahme von Gras und Wasser, legte sich nach zehn Nächten hin und starb. Mit diesem Moment wurde Wind Drinker zum mythischen “Ghost Horse“ das immer wieder gesichtet wurde, wenn er gleitend aus dem Nebel vom Rio Grande nach Alberte zog. Die Sichtungen vom “Ghost Horse“, dem wilden Mustang, dauerte bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts an und verschwand dann fast gänzlich aus der westlichen Prärie.

Geschichtsträchtige Namen

Ghost Wind Stallions

Viele geschichtsträchtigen Orte der Ghost Wind Stallions sind in den Stammbäumen der American Appaloosa Horses verewigt. Namen wie White Bird (Canyon), Yakima, Lolo (Pass), Tillamook (Bay), Walla Walla (Valley), Palouse (Valley), Bear Paw (Mt.), Washita, Okanogan, Snake (River), Loop Loop, Tecumseh und (The) Seven Devils. Die Geschichte der Ghost Wind Stallions reicht bis ins Jahr 1762 zurück und geht auch nach dem Nez Perce Krieg von 1877 weiter.

Nez Perce Erinnerungen

Stammesgeschichte

The Story of the Ghost Wind Stallion ist eine überlieferte Stammesgeschichte über die "Ghost Wind Stallions" aus dem 19. Jahrhundert die Howling Elk seinem Enkel George Long Grass erzählte. In dem Buch "The Story of the Ghost Wind Stallions" wurden die Erinnerungen von George Long Grass, einem Nez Perce Krieger festgehalten, der dem Nez Perce Massaker mit seinem Hengst entkam und in Michigan Zuflucht fand. George Long Grass war der letzte indianische Ghost Wind Stallion Hüter und erzählt in diesem Buch die Geschichte von sich und dem Hengst Winged Hawk, als ihm von seinem Großvater Howling Elk die Obhut von Winged Hawk anvertraut wurde. Er erzählt von dem Verlust seiner Familie durch die US-Kavallerie und dem später folgenden Mord an seine Frau und seinem Kind, dessen Mörder folgedessen durch seine eigenen Hände starb. George Long Grass berichtet in diesem Buch, dass ihm sein Großvater erzählt habe, dass die Leopard Pferde (weiß/schwarz gepunktet) Mitte des 17. Jahrhunderts mit russischen Schiffen kamen. Es wird der Handel mit Russen und deren russischen "Spotted Horses" vor der Küste Oregons beschrieben, bevor die Europäer kamen. Des Weiteren berichtet George Long Grass darüber, wie sich sein Stamm um den Schutz und Erhalt der sagenumwobenen Ghost Wind Stallions bemühte. Es wird von dem Siri Sheik Blutlinienzweig und den Indianern berichtet, die diese Blutlinie am Leben erhielten. Womit die Ghost Wind Stallions mit direktem Ursprung zu den Nez Perce Horses beschrieben werden. In seiner mündlichen Überlieferung erwähnte er zwei Hengste, die 1762 auf indianischem Boden ihre Nachzucht zeugten. Unter anderem besagt die George Long Grass Erzählung, dass eine Gruppe von Palouse-Indianern eine Blutlinie von Appaloosa-Hengsten mit spezifischen Merkmalen und Eigenschaften besaß. Sein anvertrauter Hengst, der das Erbe dieser Blutlinie in sich vereinte, wurde von George Long Grass mit seinen ausgewählten Stuten über Generatioen hinweg konsequent gezüchtet. Weiße Hengste wurden von den Indianern als “Strong Medicine“ angesehen. Verpaart mit den Stuten des eigenen Stammes, wurde diese Stronge Medicine an ihre Nachkommen weitergegeben. Nez Perce Horses wurden jahrelang konsequent gezüchtet und deren Nachkommen sicherten angeborenen Eigenschaften wie Liebenswürdigkeit, Intelligenz, Tapferkeit, Arbeitswille, Ausdauer, Trittsicherheit und bunte Farbvielfalt. Überlieferungen besagen, dass Nez Perce Horses, nachdem sie mit ihren Herren in den Kampf gezogen und für sich selbst gekämpft hatten, von den Kindern mit nach Hause genommen und gepflegt wurden. Dass Nez Perce Horses, ob Stuten, Wallache oder Hengste, nach bedeutsamen Jagden und Kämpfen in der Obhut von Kindern gegeben wurden, spricht eindeutig für deren sanftmütiges und fügsames Temperament. Ghost Wind Stallions werden als die Original-Vorfahren der Nez Perce Pferde betrachtet und damit bestimmten Appaloosa Pferden, die ihre eigene Blutlinie gründeten; die der Ghost Wind Horses. George Long Grass untermauert seine Geschichte mit seinem Lederband, das er um den Hals trug, woran drei russische ¼ Rubel mit Prägung von 1758 befestigt waren. Dieses Halsband sei ein Erbstück von seinem Großvater gewesen, der diese Münzen von einem Russen bekommen habe, der mit den Spotted Horses Handel betrieb und als Nachweis für den Wahrheitsgehalt seiner Geschichte dient.

Blutlinie der Nez Perce Horses

Ahnentafel der Ghost Wind Stallions

Die Ahnentafel der “Ghost Wind Stallions“ beginnt offiziell mit den Nez Perce Hengst "Fire Eyes". "Fire Eyes" wurde 1840 als Ghost Wind Sohn geboren. Aus “Fire Eyes“ wurde 1860 sein Ghost Wind Sohn "Spotted Eagle" gezeugt und aus “Spotted Eagle“ ging 1872 sein Ghost Wind Sohn “Winged Hawk“ hervor. “Fire Eyes“ prägte damit die Blutlinien der Ghost Wind Stallions. “Winged Hawk“ verstarb 1898 bevor sein Ghost Wind Nachkomme “Blue Hawk“ geboren wurde. George Long Grass reagierte 1901 auf ein Inserat von der Desert Horse Ranch Kalifornien, die für ihre Araberstuten einen Deckhengst suchten. Blue Hawks Fotos besiegelten den Kauf und so wurde er per Zug nach Kalifornien, Ranchita transportiert. Blue Hawk wurde zum Foundation Hengst (Gründerhengst) der Desert Horse Ranch und sicherte damit seinen Blutlinienerhalt; die Ghost Wind Linie wurde mit Araberstuten fortgesetzt. Blue Hawk starb 1919, aber vererbte die LP-Genetik an seine Fohlen, woraus eine bunte Nachzucht entstehen konnte, die wir heute in alten Abstammungen finden können. 1919 ging aus Blue Hawk der Ghost Wind Hengst Pharoah hervor. Pharoah zeugte mit “Tavisheen“ den 1922 geborenen Black Leopard Ghost Wind Sohn “Desert King“. “Tavisheen“ war eine argentinische Black Leopard Stute, die aus Mexiko importiert wurde. Nach der Geburt von “Desert King“ wurde die Zucht auf der “Desert Horse Ranch“ eingestellt. “Desert King“ wurde verkauft und sein Name in Jazzo geändert. Desert King“ zeugte 1935 den Black Leopard Ghost Wind Sohn "Arab Toswirah Alkhar"; sein Name wurde nach dem Verkauf in "JazzboI" geändert. 1938 zeugte Arab Toswirah Alkhar den Black Leopard Ghost Wind Sohn "Siri Sheik", umbenannt in "JazzboII". Siri Sheik zeugte 1960 einen Black Leopard Ghost Wind Sohn namens “Siri Sheik´s Double Heart“. “Siri Sheik´s Double Heart“ zeugte den Ghost Wind Sohn “Double Heart's Kid“ von Don LaLonde. Double Heart's Kid geht durch Siri Sheiks Double Heart, Siri Sheik, Arab Toswarah Alkhar, Desert King - zurück zu Spotted Eagle, dem Pferd von George Long Grass, dem Nez Perce, mit dem sich Don LaLonde als Kind angefreundet hatte. Es gibt widersprüchliche Geschichten über Desert King wie er gezüchtet wurde und woher er kam. In den zwanziger Jahren sagte der bekannte Autor Arnold R. Rojas, er sei ein argentinischer Import; 1946 nannten die Meekers ihn einen libyschen Leoparden; 1990 nannte Don LaLonde ihn ein Produkt eines Ghost Wind Stallions! Dr. Francis Haines konnte in seinen Stammbäumen keine Verbindung zu Libyen, Tunesien oder den Leopard Barbs finden, aber er entdeckte die wahre Abstammung von Desert King; Er war von Pharoah und Tavisheen (Import Argentinien). Pharoahs Blutlinie ist aus Blue Hawk, Winged Hawk, Spotted Eagle, Fire Eyes. Unabhängig bestätigt durch den berühmten Autor Don LaLonde (Autor The Ghost Wind Stallions). In den Stammbäumen der alten Appaloosa Blutlinien finden sich Namen, die an die Ghost Wind Stallion Zeit und ihren Stämmen namentlich erinnern. Das Erbe der Ghost Wind Stallions und den Indianerstämmen lebt in der Ahnentafel der alten Appaloosa Pferde weiter. Die Story von den "Ghost Wind Horses" und den Siri Sheik Blutlinien reicht bis 1762 zurück und endet nicht beim Nez Perce Krieg 1877, sondern bis in unsere Zeitachse.

Historie & Überlieferung

Die zwei Varianten: Russen oder Spanier?

Es kursieren zwei Varianten darüber wie das Spotted Horse, heute bekannt als Appaloosa, zu den Nez Perce Indianern gelangte. Eine Variante erzählt von Pferden die von den Spaniern aus dem Süden in die Neue Welt gebracht wurden. Aus deren Nachkommen haben sich die Spotted Horses entwickelt, die sich mit domestizierten Pferden verpaarten und später die Gruppe der Mustangs bildete. Die Spotted Horses verbreiteten sich per Handel von Stamm zu Stamm und erreichten letztendlich auch den Nez Perce Stamm und so wurde das Spotted Horse zum favorisierten Pferd ihres Stammes. Während diese Theorie von Historikern am häufigsten vorgebracht wird, gibt es auch noch eine andere Version; verbreitet durch die mündliche Überlieferung der Indianer-Stämme. Diese indianische Überlieferung berichtet von drei Hengsten die von einem Schiff aus einem fernen Land kamen, das wir als Russland kennen, und an die Küsten des pazifischen Nordwestens vor Anker gingen. Diese drei Hengste wurden vom Schiff gelassen, schwammen an Land und zeugten ihre Nachzucht mit russischen Stuten. Diese Hengste und Stuten sowie auch deren Nachzucht gelangten durch Handel in die Arme der Nez Perce Indianer, die diese Spotted Horses mit Ehrfurcht empfingen und konsequent züchteten.

Philosophieren

Schlussfolgerung

Russische Matrosen brachten - nach der indianischen Überlieferung von "Howling Elk" - das gepunktete “Medicine Horse“ nach Amerika, um Handel mit den Indianerstämmen aus Oregon, Washington und dem weit entfernten Idaho zu betreiben. Die Siletzs und Tillamooks, damalige Indianerstämme in Oregon, betrieben bereits Pferdehandel mit russischen Seefahrern vor der Bucht Oregons. In der mündlichen Überlieferung werden zwei bunte Hengste erwähnt, die 1762 auf amerikanischen Boden ihre Nachzucht zeugten. Es liegt somit sehr nahe, dass die Oregon Nez Perce Horses ihr LP-Gen aus russischen Blutlinien erhielten und weniger von den spanischen Pferden. Die Verbreitung war eine logische Konsequenz, da viele dieser Pferde entliefen, getauscht oder auch gestohlen wurden. Mittlerweile liegen genetische Zusammenhänge zwischen den Altai und Appaloosa Blutinien vor.

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