Ghost Horses - Sagen, Legenden, Mythen

Stammesüberlieferungen

Allgemein stammen die Geschichten von den "Spotted Horses" - den Nez Perce Pferden - von den pazifischen Nordweststämmen ab und wurden von den Flatheads und Nez Perces über Generationen hinweg erzählt.

Es sind Stammesüberlieferungen die eng mit indianischen Persönlichkeiten verbunden sind und Namen wie Soft Wind, George Long Grass und Howling Elk in Erinnerung rufen.

The Indian Spirit Horse - Ursprung der Ghost Wind Horses

"The Indian Spirit Horse" - "Das indianische Geisterpferd" - ist sowohl Legende als auch Realität. Die Legende der “Indian Spirit Horses“ ist geläufiger unter dem Titel “The Story of the Ghost Wind Stallions“ - zu deutsch: "Die Erzählung von den Windgeisterpferden“.

Für die Indianer war das "Indian Spirit Horse" ein besonderes Geschöpf und damit ein elementarer Bestandteil ihrer Kultur und Geschichte. Den "Indian Spirit Horses" wurden Eigenschaften nachgesagt, sich bei Dunst, Nebel und Schnee in unsichtbare Wesen verwandeln zu können, was ihnen die Bezeichnung “Ghost Horses“ – Geisterpferde - verlieh. "Ghost Wind Horses" waren für die Indianer heilige Wesen und wurden als "Strong Medicine Horses" verehrt. Deswegen hatten sie die ehrvolle Rolle eines Wächters inne, über diese seltenen Wesen wachen und sie beschützen zu müssen.

Cowboy Folklore

Legenden der Ghost Wind Horses | Wind Drinker

Das Volkstum "The old Cowboy Folklore" erzählt von einem patrouillierenden wilden Mustang namens "Wind Drinker", einem weißen Hengst, der als "Ghost Horse" der Prairie bekannt wurde.

Es wird erzählt, dass er wie ein weißer Schatten vorüber flog und deswegen von den Indianern als Geisterpferd interpretiert wurde.

Das "Ghost Horse" kam zu seinem Namen, weil es als eine edle Erscheinung beschrieben wurde. Mit seinen schwungvollen Flügeln und sanften Bewegungen soll es schwebend durch die Prairie gezogen sein.

Das verlieh ihm den Namen "Wind Drinker" und er wurde von den Indianern wie eine "Strong Medicine" verehrt.

"Wind Drinker" war allem und jedem überlegen, außerordentlich intelligent, besonders schön und anmutig, feurig mit unschlagbarer Schnelligkeit und Ausdauer.

Seine geisterhafte Erscheinung führte 1879 dazu, dass eine Belohnung für seinen Fang veröffentlicht wurde. Mal wurde "Wind Drinker" auf dem Weg von Mexiko nach Oklahoma gesichtet, dann wieder von Washita nach Südkanada. Letzendlich wurde er von einem Vaquero erwischt, nachdem eine Bande von professionellen Vaqueros seine Verfolgung aufnahmen und ihn 200 Meilen von ihnen entfernt auf und ab gehen sah.

Während seiner Gefangenschaft verweigerte dieser stolze Hengst seine Nahrungsaufnahme von Gras und Wasser, legte sich nach zehn Nächten hin und starb. Mit diesem Moment wurde Wind Drinker zum mythischen “Ghost Horse“ das immer wieder gesichtet wurde, wenn er gleitend aus dem Nebel vom Rio Grande nach Alberta zog.

Die Sichtungen von “Ghost Horse“, dem wilden Mustang, dauerte bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts an und verschwand dann fast gänzlich aus der westlichen Prairie.

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